Eclipse IDE - Installation und Konfiguration

Die Eclipse IDE ist sicher eine der bekanntesten IDEs auf dem Markt.

Bereits Ende 2001 brachte IBM die Version 1.0 heraus und Anfang 2004 wurde das Projekt an die gemeinnützige Eclipse Foundation übergeben.

Seit Version 3.0, welche im Juni 2004 erschien, wird jedes Jahr im Juni eine neue Version und alle Vierteljahre eine Subversion veröffentlicht. Auch in diesem Jahr, wurde - am 22. Juni 2016 - Version 4.6 (Neon) herausgebracht.

Die Projektnamen haben immer einen astronomischen Bezug und werden seit Version 3.5 (Galileo) alphabetisch vergeben.

Nur beim Namen Indigo finde ich den Bezug nicht. Vielleicht weil es eine Spektralfarbe ist?

Hier eine Liste der seit Version 3.0 erschienen Versionen:

Eclipse IDE - Installation

Die Eclipse IDE selbst musste früher nicht installiert werden. In der aktuellen Neon Version wird aber ein Installer mitgeliefert.

Man musste sich das aktuelle Package hier nur als ZIP Datei herunterladen und an einer geeigneten Stelle auf seinem Computer entpacken.

Jetzt bekommt man eine EXE Datei die man per Doppelklick öffnen muss

Man muss sich dann entscheiden welche IDE benötigt wird. Angeboten wird die IDE für Java, Java EE, C/C++, Javascript und Web, PHP und Android Entwickler, sowie noch einige Spezialanwendungen.

Als Installationsverzeichnis wird das Homeverzeichnis angeboten. Ich bevorzuge die Installation direkt unter C:\, da ich das Homeverzeichnis nicht gern voll mülle und auch kürzere Pfade habe, die unter Umständen Probleme machen können.

Obwohl die Packages in einer 64 BIT Version angeboten werden, würde ich das Verzeichnis "Program Files (x86)" aber nicht als Installationsort wählen.

Man erspart sich damit spätere Rechte- oder auch hier Pfadprobleme. Auf einem Mehrbenutzersystem kann das natürlich wieder anders aussehen.

Nach erfolgreicher Installation kann man die Eclipse IDE das erste Mal starten.

Es wird dabei sofort nach dem workspace, also dem Arbeitsverzeichnis gefragt.

Angeboten wird auch hier das Homeverzeichnis. Obwohl nichts dagegen spricht gehe ich auch hier einen anderen Weg.

Da ich mehrere Versionen der Eclipse IDE auf meinem Computer habe, erstelle ich innerhalb des Installationsverzeichnisses ein Verzeichnis "workspace" und lege dieses als Arbeitsverzeichnis fest.

Das erspart mir spätere Kompatibilitätsprobleme.

Eclipse IDE - Sprache umstellen

Wer gerne in einer deutschsprachigen Umgebung arbeitet muss jetzt als erstes die Sprache umstellen.

Da keine Sprachdateien mitgeliefert werden muss man diese erst installieren.

Über "Help" > "Install new software" kann man dies nachholen.

Dazu muss z.B. für die Mars Version folgende URL als Software Repository angegeben werden: http://download.eclipse.org/technology/babel/update-site/R0.13.1/mars

Für Neon sind zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Sprachpakete verfügbar.

Nachdem alle verfügbaren Pakete angezeigt werden, wählt man das Sprachpaket für seine Eclipse IDE und klickt auf "Next".

Nach der Installation muss Eclipse neu gestartet werden.

Die installierte Sprache ist dann sofort aktiv.

Wenn man später auf eine andere bereits installierte Sprache wechseln will muss die eclipse.ini bearbeitet werden.

Diese liegt im Unterverzeichnis "eclipse", parallel zur "eclipse.exe".

Folgender Eintrag muss je nach gewünschter Sprache hinzugefügt oder geändert werden: - Duser.language=en_US oder - Duser.language=de

Alternativ ist auch ein Programmstart mit dem Parameter -nl möglich.

Also "eclipse.exe -nl en_US" oder "eclipse.exe -nl de".

Ich persönlich nutze keine Sprachpakete. Das hat den Vorteil, dass ich mit den originalen, englischsprachigen Fehlermeldungen schneller eine Lösung finde als mit Übersetzungen.

Außerdem sind viele Sprachpakete nicht vollständig übersetzt oder verursachen Probleme bei der Arbeit mit der IDE.

Siehe auch unter http://www.eclipse.org/babel/ im Babel-Projekt.